Rosa Rugosa
Rugosa-Rosen, auch Apfelrose, Kartoffelrose, Sylter Rose
Bereits 1796 wurden die Kartoffelrose aus Japan eigeführt. Aus ihr gingen zahlreiche Hybriden hervor die sich vorzüglich als Hecken eignen.
Viele dieser stark bewerhten Sträucher remontieren, duften stark. Sie sind gute Hagebuttenrosen mit viel Fruchtfleisch die gerne auch zum Einkochen oder für Tee's genutzt werden. Wegen dieser markanten Früchte werden sie oft auch als Apfel-Rose bezeichnet. Die sattgrünen, dicken Blätter mit teils schöner Herbstfärbung haben große Ähnlichkeit mit denen der Kartoffeln. Die Klassifizierung einer unbekannten Rose als Rugosa-Hybride ist so relativ einfach möglich.
Rosa rugosa und ihre Hybriden sind äußerst robust und anspruchslos sowie frosthart. Sie eignen sich auch für sandigen Boden, sogar salzige Standorte und andere problematische Bodenverhältnisse werden tolleriert. Tief gepflanzt entstehen recht schnell Ausläufer - wenn dies nicht gewünscht wird hilft eine Wurzelsperre.
Wegen dieser hervorragenden Eigenschaften und unkomplizierten Pflege sieht man Rugosa-Rosen im öffentlichem Raum oft als Windschutz, auf Grünstreifen oder auf Dünen. Eine klassische Verwendung ist auch der Friesenwall. Wegen der hohen Vervreitung auf Sylt heist die Kartoffel-Rose im hohen Norden umgangssprachlich auch 'Sylter-Rose', weiter im Süden 'Dünenrose'.
Als Zierpflanze im Garten bieten sich Rosa rugosa und ihre stark duftenden Hybriden vor allem für Standorten mit viel Platz an denen ein geringer Pflegeaufwand gewünscht wird an. Vor allem auch zur großflächigen Begrünung oder in einer Rosenhecke wird sie gerne verwendet. Solitär oder an Standorten mit beschränktem Platz ist eine Wurzelsperre empfehlenswert.
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