Banksiae Lutea
Banksiae Lutea
Ramblerrose ()
Auch bekannt unter dem Namen "Meraner Röschen"
Kleine, gefüllte, leuchtend gelbe Blüten im Frühsommer, einmal blühend.
Sollte im Winter ins Kalthaus.
kann zur Lieferung Ende März 2026 vorbestellt werden
| Name (bot.) | Rosa 'Banksiae Lutea' | weitere Namen | Meraner Röschen | Züchter / Jahr | / | Größe | ca. 400cm | Blütenfarbe | gelb | Blühverhalten | sommerblühend | Klettert | ja | Bestachelung | normal bewehrt / keine Angabe |
Banksiae Lutea – Erfahrungen und Bilder unserer Besucher (13)
✓ hier geht es um die Pflanze, nicht den Paketdienst ✓ langjährige Erfahrungen und Bilder aus vielen Regionen ✓ seit 2002 mehr als 1000 Beiträge
Der erste war fehlgeschlagen, wofür ich nicht mangelnde Winterhärte, sondern einen falschen Standort verantwortlich machte, schließlich gedeihen bei mir auch Viburnum tinnus und Cistus laurifolius an einer geschützten Stelle und haben dort schon Kahlfröste bis knapp minus 20 Grad ausgehalten.
Wenn auch aus gestalterischer Hinsicht nicht das Nonplusultra, so habe ich mich doch entschlossen banksiae lutea zwischen diese Pflanzen zu setzen.
Der Standort ist vor Nord- und Ostwinden durch eine Wand (Entfernung 5 m) geschützt, die Wintersonne erreicht den Pflanzplatz erst gegen 12 Uhr. Zum Herbstende bekam die Rose - wie alle Rosen in meinem Garten - eine Fußpackung aus gut verrottetem Mist, das muss als Winterschutz reichen.
Auch im Winter 2004/2005 mangelte es an einer schützenden Schneedecke und wir hatten zeitweise Kahlfröste bis -18°.
Ich denke, ich kann eine Erfolgsmeldung herausgeben. Die Rose hat den Winter sehr gut überstanden und mich mit einer Blüte belohnt, sie treibt kräftig aus.
Ich habe daraus den Schluß gezogen, dass die zweifelhaft Winterhärte durch eine geeignete Standortwahl, vor allem der Schutz vor der Morgensonne im Winter, ausgeglichen werden kann.
Bis jetzt überhaupt kein Problem
Freiland hat den Vorteil, dass die Blaumeisen und die Rotkehlchen sie fleissig nach Schädlingen absuchen können. Wenn man bedenkt was ein simpler Blumenstrauß kostet, ist so ein blühender Topf oder Kübel eine andere Nummer. Sicher wird man irgendwann verjüngen müssen, aber die Pflanzen kosten ja nun wirklich nicht die Welt und sind nach 1 Jahr spätestens eine Augenweide.
Das ist eh die Krux bei den Zuschriften, dass so oft man diese nicht einordnen kann, da die Gegend nich angegeben ist.]
Die Jungpflanze ist sicher extrem empfindlich. Die Härte scheint deutlich mit dem Alter zuzunehmen.
Wichtig ist ein sonniger Standort, der im Winter vor kalten Winden geschützt ist.
Im rauen Klima des Oberen Donautales (vermutlich sehr vergleichbar dem in Memmingen) habe ich sehr geschützt überwintert - diesmal auch mit leichtem Zuheizen, da es lange sehr kalt (um die - 18°C) gewesen und in zwei Nächten die Temperatur gar auf -20/-21°C gefallen ist.
Ich gehe aber davon aus, dass mit den Jahren die Frostfestigkeit zunimmt.
Durch den Schutz bedingt, hatten wir aber einen sehr frühen Austrieb, der bei einem Temperatursturz sie arg gefährden könnte. Da muss man rechtzeitig wieder auch ans Lüften denken.
Zur mangelnden Frostfestigkeit, die mit -12°C als Grenzwert angegeben ist. Das wird man je nach Aushärtung des Holzes, ach der Einwirkdauer des Frostes und der Windbewegung nicht gar zu eng sehen dürfen.
Ich habe das bisher nicht genau ausgetestet aber die die -12°C, die hat sie hier bestimmt schon ausgehalten. Klar ist das in Oberland keine Pflanze die man sich antun sollte. Wenn man jedoch allen Ratschlägen zum Trotz sich’s nicht verkneifen kann, mag das in klimatisch ungeeigneten Lagen zunächst mit einem großen Überwinterungsraum gehen. Darin jedoch könnte die dann bereits austreiben, was jedes Ausräumen bis nach den Spätfrösten verhindert. Das Quartier müsste als sehr geräumig und hell sein.
Wenn sie aber ausgepflanzt werden soll und eine geschützte Wand zur Verfügung steht, kann man es mit vorgehängtem Winterschutz versuchen. Sie benötigt eh ein Gerüst, das sie dann relativ schlank an der Wand hält.
Die meine hat allerdings bereits die Breite von 6m überschritten und die Höhe von 3-4 erreicht und muss zurückgenommen werden. Wie sie jedoch auf Schnitt reagiert, ob sie an Attraktivität einbüßt, das wird sich zeigen.
Selber schuld.....
Allewrdings habe ich sie seitlich durch Spanplatten und vorn durch durchsichtige Noppenfolie gegen Kaltluft geschützt. Den Kälteeinbruch 2021 mit Temperaturen um -20 Grad hat die Pflanze gut überstanden - siehe Bilder vom 2.6.2021
Pilzkrankheiten hatte die Rose so gut wie keine und Schädlinge haben ihr auch nicht besonders zu schaffen gemacht. Eine hübsches und ungewöhnliches Röschchen und ich kann es nur weiterempfehlen.
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=> Rosen umpflanzen
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- und zwar wenn Sie Banksiae Lutea vor einiger Zeit gekauft, gepflanzt und über mehrere Jahre im Garten beobachtet und gepflegt haben.
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