Rosen schneiden: so geht es richtig

Der perfekte Rosenschnitt einfach erklärt

Der Rückschnitt von Rosen im Frühlling, Sommer und Herbst ist mit die wichtigste Pflegemaßnahme. Das richtige Zurückschneiden von Rosen sorgt aber gerade bei Anfängern oft für großes Kopfzerbrechen. 

In diesem Bereich finden Sie eine allgemeine Regeln wie und wann man Rosen schneiden sollte. Dazu kommen Tipps für die unterschiedlichen Rosenkassen falls diese anderst geschnitten werden.

Das wichtigste beim Rückschnitt von Rosen ist dass dieser überhaupt erfolgt und nicht aus Zweifeln heraus unterlassen wird. Eine Rose die nicht geschnitten wird beginnt nach wenigen Jahren zu vergreisen und beginnt zu vergreisen und verkahlen. Die einzigen Ausnahmen vom jährlichem Rosenschnitt sind Wildrosen und Ramblerrosen.

Das Zurückschneiden hält die Rose davon ab nur im oberem Teil zu wachsen und nichtmehr frisch aus der Basis auszurtreiben. Selbst wenn hier kleinere Fehler gemacht werden ist das Ergebniss besser als wenn nicht geschnitten wird.

Wird das jährliche Schneiden unterlassen ist ein weiter, radikaler Rückschnitt der Rose oft der einfachste Weg wieder zu ansehnlichem Wachstum zurückzukehren.

 

Rosen schneiden Rosen sollte man regelmäßig schneiden damit sie reich blühen und ansehnlich wachsen

Gutes Werkzeug für den Rosenschnitt

Das wichtigste Werkzeug beim Zurückschneiden von Rosen ist sicherlich die Schere. Eine spezielle Rosenschere muss es nicht sein, jede Gartenschere die gut in der Hand liegt genügt. Wir empfehlen dabei, je nach bevorzugter Hand und Handgröße vor allem Modelle von Felco. Wenn sie die Rosen im Frühjahr schneiden, und damit auch stärkere Triebe und totes Holz entfernen sind die größeren Modelle angenehmer, beim Sommerschnitt und Ausputzen arbeitet es ich mit einer leichten und ergomomischen Rosenschere etwas besser.

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Rosen schneiden: warum und wann ?

Der Weg zum richtigem Roseschnitt hängt stark von der individuellen Situation am Standort, den verwendeten Rosensorten und auch den Erwartungen des Gärtners ab. In der Regel kirstalisiert sich dieser über mehrere Jahre durch Beobachtung und Verbesserung heraus.

Eine wichtige Grundlage auf diesem Weg sind die Ziele die ein Rosenschnitt haben kann:

  • Selbstverjüngung der Rose regelmäßig fördern
    Warum: Eine Rose kann sich sehr gut selbst erneuern. Jedes einzelne Auge hat das Potential die Rose wenn nötig komplett neu auzubauen. Von selbst wird sie das allerdings nicht machen, das Entfernen älterer Pflanzenteile beim Rückschnitt liefert der Pflanze jedoch die nötige Motivation neu auszutreiben. Durch das Ausdünnen haben die verbleibenden Triebe mehr Kraft und Licht sich gesund zu entwickeln. 
    Was und wie: Totes, vertrocknetes Holz wird immer soweit wie möglich an der Basis entfernt. Genaus werden Triebenden die weit über das letzte Auge hinausstehen bis mindestens knapp über dieses eingekürzt. 
    Wann schneiden: Im Frühjahr, mit dem Hauptschnitt. Bei einmalblühenden Rosen nach der Blüte im Sommer.
     
  • Die Wuchsform der Rose steuern
    Warum: Ästhetischer Wuchs erfordert das konsequente Entfernen von Trieben die nach innen wachsen.
    Was und wie: Der Schnitt wird wenn immer möglich knapp oberhalb eines nach außen zeigenden Auges angessetz. 
    Stehen einzelne Zweige durch zu dichten Wuchs in Konkurrenz zueinenander wird er schwächere an seinem Ursprung (Bodeneben oder am größerem Haupttrieb) herausgenommen. 
    Ist der Strauch insgesamt zu kompakt kann er durch herunterbiegen und fixieren der außen wachsenden Triebe etwas aufgespreizt werden. Diese werden aus den Augen senkrechte Triebe bildern, der Rosenbusch wird dauerhaft verbreitert.
    Wann schneiden: Formschnitt im Herbst, bei Bedarf aber auch im Frühjahr mit dem Hauptschnitt oder beim Sommerschnitt
     
  • Einen Neuaufbau einer Strauch- oder Kletterrose erzwingen
    Warum: Durch einen sehr weiten, radikalen Rückschnitt auf wenige Augen über der Basis lässt sich ein nahezu komplett neuer Aufbau erzwingen.
    Was und wie schneiden: Bei viele Jahre nicht geschnittenen Rosen die vergreisen ist die Rose komplett zurückschneiden (auf Stock setzen) oft die einzige Möglichkeit wieder ein ansehnliches Exemplar zu erhalten. Rosen treiben dabei selbst aus dem bei der Veredelung eingesetztem Auge neu aus, das Ziel ist aber der Austrieb aus sehr alten, knapp über der Veredelung tief in den oft dicken Haupttrieben sitzenden Augen. 
    Wann schneiden: Im Frühjahr, mit dem Hauptschnitt
     
  • Verbessern der Blattgesundheit
    Warum: eine auf ein gesundes Maß ausgedünnte Rose ist besser durchlüftet. Dadurch wird Pilzkrakheiten ein weniger förderliches Umfeld geboten und die Ausbreitung verlangsamt oder gar gestoppt. Zusätzlich erhalten die Blätter mehr Licht und entwickeln sich besser.
    Was und wie: sehr dicht zusammenstehende Triebe auslichten. 
    Wann schneiden: Im Herbst zum Forschnitt, aber auch im Frühjahr mit dem Hauptschnitt
     
  • Die Rose zur Bildung neuer Blüten anregen
    Warum: Blüten biilden sich an den Trieben, je weniger davon es gibt desto mehr Energie steht der einzelnen Blüte für eine prächtige Entwicklung zur Verfügung. Besonders bei Edelrosen macht sich das herausnehmen schwacher Triebe positiv bemerkbar. Auch das Ausbilden von Hagebutten bindet Resourcen.
    Was und wie: Öfterblühende und nachblühende Rosensorten profitieren davon dass abgeblühtes entfernt wird (Dead-Heading) und einem leichtem Rückschnitt zum Ende jeder Blüteperiode.
    Wann schneiden: Sommerschnitt, nach der Rosenblüte im Juni/Juli und je nach Sorte nach jeder weiteren Blütephase bis ca. August/September. 

Diese recht unterschiedlichen Ziele führen zu verschiedenen Intervallen und Techniken die beim Rosenschnitt angewandt werden. Diese Schnitttechniken stellen gewissermaßen den Werkzeugkasten dar aus dem man sich zum jeweils richtigem Zeitpunkt bedienen kann.

 

Rosen schneiden: Vor dem Schnitt - die Rose beurteilen

Jede Rose hat eine unterschiedliche Geschichte am Standort. Nicht alle wurden regelmäßig geschnitten, sind gleich wuchsfreudig oder gut mit Licht und Nährstoffen versorgt. Diesem Umstand gilt es vor einer Entscheidung wie und wie weit geschnitten wird Rechnung zu tragen. 

Hilfreiche Gedanken vor dem Schnitt sind: 

Um was für eine Rose handelt es sich, wie blüht und wächst sie ?

Welcher Rosenklasse gehört die Rose an ? Blüht sie einmal am altem Holz oder den ganzen Sommer mehrmals, blüht sie in Büscheln oder einzeln mit großen, edlen Blüten ? Wächst sie kompakt-buschig, aufrecht, ausladend, mit bogig überhändenden Trieben oder klettert sie ?

Wieivle Kraft hat die Rose ?

Besonderes Augenmerk sollte dabei auf den Wurzelsstock gelegt werden. Über ihn wird die ganze Pflanze versorgt, sowohl der Neuastrieb als auch die Bildung von Blättern und Blüten. 

Wie wurde sie in der Verhangenheit geschnitten und gepflegt ?

Wann ist der letzte Schnitt erfolgt, wurde sie regelmäßig gedüngt und ist ausreichend mit Nährstoffen versorgt ?
Ist es Zeit für einen kräftigeren, radikalen Verjüngungsschnitt ?

Wie sprach die Rose bisher auf den Rückschnitt an ?

War das Ergebniss beim letztem Schnitt gut, oder hat die Rose unerwartet abweichend von Ihren Vorstellungen reagiert ?
Ist eine Korrektur der bisherigen Schnittmaßnahmen notwendig ? 
Wie gut erneurt sie sich bei leichtem Rückschnitt / ist jedes Jahr ein weiter Rückschnitt notwendig ?

Soll die Wuchsform durch den Schnitt verändert werden ?

Geht es darum die bisherige Form zu erhalten oder soll diese wesentlich verändert werden ? Wenn ja, wie soll die Rose in Zukunft aussehen, wie wirkt sich das Herausnehmen dicker Basistriebe nach dem Austrieb aus ? Diese Frage sollte für jeden einzelnen Haupttrieb der gekürzt oder herausgenommen wird gestellt werden. Wie sieht es wohl aus wenn das Auge über den geschnitten wird austreibt ?

 

Rosen schneiden: Für alle Rosenarten geltende Schnittempfehlung

Bei allen Rosen die sie schneiden gelten die folgende Empfehlungen: 

  • krankes und totes Holz immer heraus schneiden
  • dünne, schwache Triebe direkt am starkem Trieb entfernen
  • für ausreichend Licht durch entnehmen vergreister oder zu eng aneinanderstehendernach innen wachsender und sich kreuzender Triebe. Im Zweifel bleibt der stärkere Trieb stehen
  • die Form nicht aus dem Auge lassen. Direkt am Rosenstrauch verliert man oft den Überblick - ein kurzes Innehalten und beurteilen aus wenigen Metern Entfernung hilft das 'Große Ganze' zu sehen. 
  • jeden Schnitt knapp 1 cm oberhalb eines Auges, leicht schräg ansetzen. Es sollte kein Wasser auf der Schnittfläche stehen bleiben.
  • wenn möglich auf Augen die nach außen weisen schneiden

Rosen schneiden: Zusammenhang von Schnitt und Wachstum

Rosen sind ein bisschen wie 'Hulk' - je weiter man sie schneidet dessto stärker ist der darauf folgende Austrieb. Ein weiter, radikaler Verjüngungsschnitt bringt oft wenige daumendicke, neue Triebe die aus der Basis in die Höhe schießen. Einem leichtem Formschnitt folgen viele, schwächere neue Triebe. 

Rosen schneiden: Eine unbekannte Rose zurückschneiden

Eine Rose von der Sie wenig über den Wuchs, deren Verhalten und Vorgeschichte wissen richtig zu schneiden stellt eine besondere Herausforderung dar. 

Wichtig ist eine Annahme zu welcher Rosenklasse sie gehört zu treffen und diese dann - erst einmal - entsprechend zu behandeln. 

Aufschlussreich ist dabei eine Beurteilung der Wuchsform zu treffen. Handelt es sich um eine Beet-, Strauch- oder gar Kletterrose ?

Hinweis dazu kann vor allem auch der Standort geben. Auch bei einem übernommenen Garten liegt es nahe dass eine Kletterrose kaum ohne Stütze mitten in einem Rosenbeet mit niedrigen Stauden gepflanzt wurde. Rund um Hausecken, Mauern, Pergolen und Zäunen handelt es sich tendeziell eher um eine Kletterrose als eine niedrige Beetrose - vor allem wenn Strukturen die eine als Rankhilfe dienen können vorhanden sind.

Wenn eine Rose stark vergreist ist kann das Bild allerdings stark verzerrt sein. Insbesondere neigen viele Strauchrosen ohne Schnitt dazu mehr den Anschein einer verkahlten Kletterrose zu erwecken. Im Zweifel behandeln sie diese ersteinmal wie eine größere Strauchrose und treffen im Folgejahr eine neue Beurteilung. 

TIPP: Rosen im Sommer radikal schneiden

Statt nur die verblühten Blüten auszuschneiden ('ausputzen', oder auch 'Dead-Heading') kann ein weiter, radikaler Schnitt im Sommer die Nachblüte positiv beeinflussen. Vor allem öfterblühende Beetrosen, Edelrosen und Strauchrosen, und damit auch Englische Rosen reagieren äußerst positiv auf einen weiten Rückschnitt im Sommer.

Radikaler Sommerschnitt - so geht es: 

Nachdem die Huaptblüte zu einem Großteil vorbei ist wird die Rose ähnlich weit wie im Frühjahr geschnitten. 

Gleichzeitig sollte die Rose auch gedüngt werden. Nur so hat sie genügend Kraft um nach dem Schneiden wieder firschen, gesunden Austrieb und letztendlich auch Blüten und Knospen auszubilden.

Warum kann der radikale, weite Rückschnitt im Sommer auch problematisch sein ? 

Auch wenn immer mehr 'Experten' zu einem weitem Sommerschnitt raten birgt dieser auch Gefahren.

Dass eine Rose nach dem sie weit zurück geschnitten wird wieder neu und gesund austreibt ist die eine Sache. Spätestens im Oktober klopft allerdings in vielen Regionen auch der Winter bereits das erste mal an. Wenn der erste Wintereinbruch sehr früh passiert und nach dem Sommerschnitt nicht genügend Zeit für ein Ausreifen war liegt das Problem auf der Hand: der Neuaustrieb erfriert bereits im Herbst. Im günstigstem Fall muss im darauf folgendem Frühjahr sehr viel totes Holz entwernt werden. Nach einem hartem Winter oder lange anhaltenten Sptäfrösten im folgendem Frühjahr kann auch ein Verlust wahrscheinlicher werden.  

Fazit: Bei einem frühem Wintereinbruch müssen Sie im Sommer weit zurück geschnittene Rosen gut schützen. 

 


Rosen schneiden: Strauchrosen (öfterblühende und einmalblühende/historische)

- der richtige Schnitt für eine reiche Blüte und ansehnliche Form

Strauchrosen benötigen einen Rückschnitt (wie alle Gehölze) damit sie zu buschigen, ansehnlichen Sträuchern heranzuwachsen. 

In dieser Anleitung erklären wir wann und wie weit Sie vor allem die meisten öfterblühenden Sorten schneiden sollten.

Da der richtige Schnitt bei den einzelnen Rosenklassen abweicht unterscheiden wir zwischen öfterblühenden Strauchrosen und einmalblühenden Strauchrosen.
Kletterrosen und Rambler werden abweichend geschnitten, und sind daher auf dieser Seite ausgeklammert.

Meist ist es mit einem einmaligem Rückschnitt im Jahr nicht getan, neben dem Frühjahrsschnitt ist auch der Sommerschnitt bei Rosen eine wichtige Pflegmaßnahme.

An Werkzeug sollten Sie über folgendes verfügen:

- eine ergonomische Rosenschere
- eine stärkere Astschere 
- Gartenhandschuhe

Frühjahrsschnitt von Rosen

Der Rückschnitt im Frühjahr ist sowohl der wichtigste als auch radikalste im Rosenjahr. 

Zeitpunkt:
Der richtige Zeitpunkt wann Sie Ihre Rosen im Frühjahr schneiden ist vor oder kurz nach dem Einsetzen der Wachstumsphase.

Ein guter Indikator ist das Einsetzen der Forsythienblüte und das leichte Anschwellen der über den Winter schlafenden Augen der Rosen.

Deshalb sollten Sie schneiden:
Die Strauchrose soll sich stärker verzweigen, eine ansehnliche Form entwickeln bzw. behalten und im unteren Bereich nicht verkahlen.

Natürlich ist jetzt auch der Zeitpunkt über den Winter erforene Teile und eventuell noch vorhandene Hagebutten zu entfernen.
Neben dem Rückschnitt, der den frischen Austrieb anregt wird die Rose also auch ausgeputzt.

Wenn Sie schon dabei sind:
Gleichzeitig sollten sie altes Laub vom Vorjahr vom Boden entfernen um zu verhindern dass darin enthaltene Pilzsporen frühzeitig auf den anstehenden frischen Austrieb übergehen.
Die Startdüngung im Frühjahr können Sie zusammen mit den Schnittarbeiten vorhnehmen - auch bei einmalblühenden Sorten.
Wenn Ihre Rosen vom Winterschutz noch angehäufelt sind häufeln Sie doch gleich (vor dem Schnitt) ab.
Die Neupflanzung von wurzelnackten Rosen und Containerrosen oder das Ersetzen von im Winter erfrorenen Exemplaren ist jetzt ebenfalls möglich.

Was Sie (noch) nicht machen sollten:
Die vorbeugende Behandlung gegen Pilzkrankheiten und Schädlinge macht zum jetztigem Zeitpunkt, also vor dem bgeinnendem Austrieb, keinen Sinn.
Umpflanzen oder Umsetzen von Rosen ist im Frühjahr nicht zu empfehlen, die bessere Zeit ist der Herbst. 

Öfterblühende Rosen im Früjhahr schneiden

Vor allem Beetrosen, Kleinstrauchrosen, Teehybriden und im Vorjahr gepflanzte Rosen werden auf 30-50cm über dem Boden gekürzt.

Für größer werdende Park- und Strauchrosen die bereits einen schönen Formwuchs haben wird der Schnitt höher angesetzt, es wird nur in etwa 1/3 von oben eingekürzt.

Allgemiein ist es am besten nach Gefühl zu schneiden. Stellen Sie sich vor was passieren wird wenn die zwei nächsten Augen unterhalb des Schnittes austreiben.
Dabei sollten Sie natürlich je nach Rose Ihre Erfahrungswerte was den zu erwartenden Zuwachs im beginnendem Gartenjahr angeht berücksichtigen. 
Über die Jahre bekommen Sie so ein Gefühl dafür welche Ihrer Rosen wie stark zurückgeschnitten werden sollte.

Rückschnitt von einmalblühenden Rosen im Frühjahr

Einmalblühende Sorten blühen hauptsächlich am altem Holz, also dem Austrieb aus dem Vorjahr.

Sie können sich sicherlich vorstellen was passiert wenn man sie im Frühjahr wie eben beschrieben einkürzt:
Es würden nur noch sehr wenige Blüten an den nicht geschnittenen Trieben bleiben. 

Der Hauptschnitt findet also nach der Blüte im Sommer statt - es sei denn sie wollen bzw. müssen verjüngen.

Verjüngungsschnitt an Rosen die unten verkahlen

Jeder kennt das traurige Bild: der einst prächtige Rosenstrauch verliert über die Jahre mehr und mehr an Blütenreichtum und wird im unterem Bereich unansehnlicher - die Rose vergreist bzw. ist verkahlt.

Einer der Hauptgründe dafür ist, sofern es sich nicht um eine vollständig ungepflegte Rose der wieder neues Leben eingehaucht werden soll handelt falscher oder fehlender Rosenschnitt.

Was hilft ist eine Verjüngung, also ein nahezug vollständiger Neuaufbau von der Basis. Die Rose wird, was ihren oberirdischen Wuchs angeht quasi 'resetted'.

Im wesentlichem besteht dieser aus einem radikalem, fast schon brutalem Frühjahrsschnitt der weit in die starken, verholzten mehrjährigen Triebe geht. Die Rückschnitthöhe ist dabei je nach Größe der Rose zwischen 20 und 50cm über der Veredelung anzusetzen, auf jeden Fall aber im unterem Drittel des Strauchs.

Bei öfterblühenden Strauchrosen sind die Auswirkungen - abgeshen von den verringerten Dimensionen der Rose - moderat. Der Blütenreichtung kann im ersten Jahr etwas schwächer ausfallen, dafür aber wieder dort wo Sie ihn erwarten. 

Für einmalblühende Rosen kann der Preis allerdings recht hoch ausfallen. Da durch den starken Rückschnitt das vorjährige Holz nahezu komplett entfernt wird ist davon auszugehen dass im Jahr des Rückschnitts keine Blüten ausgebildet werden. In den Folgejahren werden auch diese ihnen - richtigen Schnitt vorausgesetzt - dies aber mit Sicherheit danken. Mutige Rosengärtner/innen verjüngen daher nicht remontierende Rosen schon auch mal nach der Blüte im Sommer, gehen dabei aber das Risiko ein dass die Rose entweder garnichtmehr austreibt oder im kommendem Winter etwas stärker zurückfriert weil der neue Zuwachs nicht ausreichend ausgereift war.

Je nach Zustand der Pflanze kann auch eine teilweise Verjüngung, also das entfernen einzelner stark verholzter Triebe in Erwägung gezogen werden - auch in mehreren aufeinander folgenden Jahren. 

Auf jeden Fall sollten Sie bei einer solchen Maßnahme auch eine ausreichende Nährstoffversorgung für den Neuafubau sicherstellen. 

Sommerschnitt von Rosen

Wenn Sie alles richtig gemacht haben erfreuen Ihre Rosen Sie im Juni mit einer reichen, farbenfrohen Blüte. 

Vermutlich viel zu viele Rosenfreunde lehnen sich nun zurück, beobachten über das restliche Rosenjahr noch die wesentlich schwächer ausfallende Nachblüte und lassen die Arbeiten im Rosengarten bis zum Herbst ruhen. Schließlich haben sich die Arbeiten im Früjhahr durch die üppig ausgefallene Hauptblüte ja bezahlt gemacht.

Vor allem bei vielen öfterblühenden Sorten bleibt so allerdings viel Potential das die Pflanzen eigentlich hätten ungenutzt. 

Wenn Sie schon dabei sind:
Nach der ersten Blütephase ist auch der Zeitpunkt für die einmalige Sommerdüngung.
Ende Juli können Sie Patentkali ausbringen, das das Ausreifen der Triebe und damit die Winterhärte fördert.

Sommerschnitt bei öfterblühenden Rosen

Das Ausbilden neuer Blüten fördern Sie dadurch dass Sie die alten Blüten auf ein bis zwei Blattachseln unterhalb dieser ausschneiden. 

Dadurch dass sie diese entfernen erfolgt die Nachblüte wesentlich schneller und fällt wesentlich üppiger aus.
Weil die Rose keine Hagebutten ausbilden musss bleibt mehr Kraft für neue Blüten. 

Natürlich gilt das auch für weiteren über den Sommer ausgebildeten Blüten.

Ein etwas radikalerer Sommerschnitt, teilweise bis auf die Hälfte der Pflanze kann bei manchen Rosensorten ebenfalls zu einer stärkeren Nachblüte führen. Wir raten allerdings vor allem bei gut etablierten größeren Strauchrosen davon ab. Für Beetrosen, Teehybriden und Kleinstrauchrosen oder neu gepflanzten Rosen mag dies förderlich sein, dieses Vorgehen erhöht aber die Gefahr dass zu viel neuer Zuwachs bis zum WInter nicht vollständig ausreift und erfriert. 

Einmalblühende Rosen im Sommer schneiden

Für diese Exemplare, bei denen es sich hauptsächlich um Historische Rosen handeln dürfte is kurz nach dem Abblühen der richtige Zeitpunkt für den Rückschnitt der den neuen Austrieb fördern soll und die Pflanze in Form hält.

Das Vorgehen entspricht dabei im wesentlichem dem für die Öfterblühenden im Früjhahr beschriebenem. 

Durch den späteren Zeitpunkt erlauben Sie die Blüte an am vorjährigem Zuwachs und die dem Schnitt neu hinzukommende Substanz bildet die Grundlage für eine reiche Blüte im Folgejahr. Alte Blüten sollten Sie nur bei Sorten enftfernen, die keine Hagebutten tragen oder wenn diese nicht erwünscht sind.

Dicke neue Triebe an Rosen entfernen oder nicht ?

VIele kennen es, nahe der Basis erscheinen daumendicke, meist rötliche Starke Triebe die in rasender Geschwindigkeit wachsen und oft auch über die eigentliche Höhe des Strauchs ragen.

Besonders wenn diese vor oder während der ersten Blüteperiode erscheinen folgt der anfänglichen Freude über den gesund und stark wachsenden Rosenstrauch oft die Frage ob man diese Triebe nicht doch entfernt - auch weil das Gesamtbild der sogfältig in Form geschnittenen Rose doch darunter leiden kann. 

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach, hängt aber vom Zeitpunkt ab: 
Vor oder während der ersten Blüte können und sollten sie diese vereinzelt auftretenden vegetativen Triebe bis auf ein gutes Stück unterhalb des reslichen Strauchs herausschneiden.

Die Kraft die die Rose in diese steckt ist während des Sommers an anderer Stelle, zum Beispiel bei der Ausbildung neuer Blüten, besser aufgehoben.

Ab Juli (bzw. kurz nach der Hauptblüte) handelt es sich ziemlich sicher um den normalen Zuwachs der für das kommende Jahr wichtig ist. Dieser sollte tunlichst unangetastet bleiben, und im Rahmen des regulären Formschnitts an das restliche Erscheinungsbilds des Strauchs angepasst werden. Man erkennt das auch daran dass es meist keine einzelnen Triebe sind sondern mehrere.

Wohin mit dem Schnittgut ?

Den beim Rosenschnitt anfallend Abschnitt sollten Sie immer im Hausmüll oder auf einer lokalen Deponie für Grungut entsorgen. Im Kompost, den Sie wieder in Ihrem Garten ausbringen hat dieser nichts verloren.

Auf den am Schnittgut enthaltenen Blättern können - vor allem im Herbst und Frühjahr noch Pilzsporen sitzen die sich auch im Kompost vermehren. Diese wollen Sie mit Sicherheit nicht in Ihrem Garten haben oder gar heranzüchten und wieder ausbringen. Daher ist eine Entsorgung außerhalb eine wichtige Maßnahme die sie auf jeden Fall ergreiffen sollten.


Kletterrosen schneiden

Auch eine Kletterrose benötigt einen Rückschnitt.

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Rosen schneiden: Öfterblühende Kletterrosen richtig schneiden

Kletterrosen, speziell die öfterblühenden Sorten unter diesen, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. 

Spätestens nach 2-3 Jahren stellt sich dem Rosenliebhaber aber die Frage ob und vor allem wie er seine mittlerweile recht hoch gewachsene Kletterrose nun zurückschneiden sollte. Viele Jahre nicht geschnittene Kletterrosen neigen auch sehr zuverlässig dazu von unten zu verkahlen (dazu später mehr).

Spätestens wenn letztere Situation eintritt ist klar:
Auch wenn es unangenehm aussieht - eine Kletterrose bedarf einer gewissen Pflege in Form eines regelmäßigen Rückschnitts.

Diese Empfehlungen zum Schnitt setzen immer voraus dass Sie noch ohne Gefahr für Leib und Leben an die entsprechenden Teile der zu schneidenden Kletterrose kommen. Je nach dem kann eine Leiter, ein Gerüst oder auch eine Arbeitsbühne angebracht sein - oder auch professionelle Hilfe.

Bei allen Arbeiten sollten Sie auch auf die Schnitthygiene achten, wenn Sie in krankes Holz schneiden sollte die Schere direkt im Anschluss desinfiziert werden. Das gilt auch für größere Astscheren.

Kletterrosen schneiden: im Frühjahr vor dem Austrieb

Im zeitigem Frühjahr, vor dem Austrieb der Kletterrose oder kurz nachdem dieser eingesetzt hat empfehlen wir über den Winter vertrocknete oder erfrorene Teile sowie totes oder krankes Holz herauszuschneiden. 

Ist der Formschnitt bereits im Herbst erfolgt sind Korrekturen oder auch das Bändigen nicht gewünschter neuer Langtriebe oder ein leichter Nachschnitt möglich.

Wenn Sie sich entscheiden haben den groben Schnitt Ihrerer Kletterrosen im Frühjahr vorzunehmen legen Sie damit los.

Kletterrosen schneiden: Sommerschnitt nach der Blüte

Oft vernachlässigt, aber gerade wenn die Kletterrose im Frühsommer noch einmal zu einer weiteren Blüte ansetzt wichtig: 

schneiden Sie nach der Blüte 2-3 Augen unterhalb des Blütenansatzes. Je nach Sorte ganze Blütenbüschel oder einzelne Blüten. Das gibt der Rose Kraft quasi 'in die nächste Runde' zu gehen statt diese in das Ausbilden von Hagebutten zu stecken. 

Auch eine mäßige Gabe von Rosendünger kann eine üppige Nachblüte fördern.

Kletterrosen schneiden: Formschnitt im Herbst

Im zeitigem Frühjahr oder auch schon im Herbst (nach Ende der Vegationsphase) ist die richtige Zeit für den Formschnitt. Dieser soltle auf jeden Fall bevor die Rose stark neu auszurtreiben beginnt oder kurz danach erfolgen.
Wenn Sie bereits im Herbst schneiden sollten Sie etwas Reserve für eventuelles Zurückfrieren über den Winter stehen lassen. Das heist im Herbst wird nicht ganz so weit zurückgeschnitten, im Frühajhr muss eventuell korrigiert werden.

Der Formschnitt ist der Hauptschnitt Ihrer Kletterrosen. Er muß nicht unbedingt jedes Jahr gleich stark erfolgen – sie haben eigentlich den ganzen Sommer und ggf. über den Winter genug Zeit zu entscheiden ob und wie stark ihre Kletterrose in Form geschnitten werden muss.

bevor es losgeht mit dem Rückschnitt:

Eine starke Astschere, strapazierfähige Kleidung und etwas Zeit sind sicher kein Fehler. 

Überlegen Sie sich auch wieviel Abschnitt wohl anfällt, und wie und wo Sie diesen entsorgen.  

Der eigentliche Rückschnitt ist recht einfach,
es empfiehlt sich in dieser Reihenfolge vorzugehen:

- zu allererst schneiden Sie recht radikal alles heraus was Ihnen nicht passt. Also Triebe die einfach in eine falsche Richtung für die gewünschte Form, kreuz- und quer nach innen oder einfach unpassend wachsen. Teilweise reicht auch ein Einkürzen um die Rose wieder in Ihre Grenzen zu weisen. 

Dabei sollten Sie auch den zu erwartenden Zuwachs bis zur nächsten Blüte bedenken - also etwas weiter zurückschneiden als es zum jetztifgem Zeitpunkt sinnvoll erscheint. 

Mit den Jahren bekommen Sie etwas Erfarung bei welcher Ihrer Kletterrosen wie weit zurückgeschnitten werden muss damit diese während der Blüte die gewünschte Form hat.

Welche Triebe wie weit eingekürzt werden hängt auch sehr stark vom Einsatz der Kletterrose ab - eine an einer Hauswand oder Spallier aufgefächerte Rose behandeln Sie natürlich anderst als an einem Obelisken oder Rosenbogen.

- danach machen Sie sich an alle Triebe die verhältnismäßig schwach sind. Diese werden sehr sicher nicht zu einem ausgewogenem Gesamtbild beitragen und beanspruchen nur unnötig Kraft.

Vielleicht wollen Sie diese Arbeit auch einen Profi überlassen. Sprechen Sie mit diesem auf jeden Fall davor genau ab was das Ziel der Aktion ist und versichern Sie sich dass dieser bei Rosen auch eine gewisse Fachkunde besitzt. 

Wenn die Kletterrose unten kahl ist:
Der Verjüngungs-Schnitt

Eine Kletterrose kennt beim Wuchs eigentlich genau eine Richtung - direkt nach oben. Nach dem Ende der Wachstumsphase, im darauf folgendem Frühjahr geht das Wachstum - und damit auch die Ausbildung der Blütenpracht - dort weiter wo sie im Vorjahr geendet hat. 

Auch wenn eine Kletterrose nicht in die selbe Höhe wie sie ein Rambler erreichen könnte vorstößt wird es in letzter Konsequenz doch so sein dass sich ein Großteil der Blütenpracht außerhalb der Reichweite der eigenen Nase befindet. Auch optisch ist diese Situation nicht gerade was man sich vorgestellt hat. Man kann es sich auch nichtmehr schön reden: Die Kletterrose ist verkahlt.

Wenn es bereits soweit ist hilft nur ein radikaler Verjüngungsschnitt - der nicht unbedingt etwas für schwache Nerven ist. 
Wenn Sie der Notwendigkeit einen solchen durchzuführen zuvorkommen wollen, es gibt auch eine etwas entschärfte Variante die ebenfalls beschrieben wird.

Der richtige Zeitpunkt dafür ist vom Spätherbst wenn die Rose das Wachstum eingestellt hat bis ins zeitige Frühjahr vor dem Austrieb. Keinesfalls sollten Sie einen so starken Rückschnitt während die Kletterrose wächst oder gar blüht vornehmen.

An Werkzeug benötigen sie unbedingt eine starke Astschere die in der Lage ist den dicksten Trieb an ihrem Exemplar sauber zu durchtrennen.

Ja, sie haben richtig gelesen - mindestens einer der teils armdicken Haupttriebe (oder auch: Leittriebe) steht auf der Abschussliste.

Damit sollte auch klar sein dass jede Menge Schnittgut anfallen wird - nämlich alles was an den Trieben die herausgenommen werden gewachsen ist. Das kann schon einmal mehr sein als Sie sich bequem unter den Arm klemmen können sein - und noch dazu über und über voll mit Stacheln. Schnittfeste Handschuhe, Kleidung und ein vorab durchdachter Plan wie der Abtransport stattfinden soll sind dringend zu empfehlen.

Daher noch einmal der Hinweise: es gibt immer noch die Möglichkeit jemanden mit der Durchführung zu beauftragen der die entsprechende Ausrüstung und Transportkapazität besitzt.

Und so sieht der Verjüngungsschnitt im Detail aus: 

- betrachten Sie die Rose und deren Aufbau als ganzes. Wenn nötig nehmen Sie vorab einen etwas stärkeren Formschnitt vor um einen Überblick über den Aufbau der Leittriebe zu bekommen. 

- identifizieren Sie die Triebe auf denen sich das Gerüst der Kletterrose stützt. Meist sind dies 3-6 sehr starke Triebe die sehr weit in die Höhe gehen bevor sie sich in gut daumendicke Seitentriebe verzweigen - an denen dann auch geblüht wird. 

- finden Sie sich damit ab dass höchstens 2 oder 3 dieser Leittriebe bleiben - oder maximal 1/3 der insgesamt vorhandenen. Bestimmen Sie diese an Hand dessen welche davon an Stellen an denen sie ihnen recht sind geachsen sind, deren Zustand, Beliebtheit bei Vögeln zum Nestbau oder ähnlichen Kriterien. Sehr entschlossene können auch alle starken Leittriebe herausnehmen und die Kletterrose so ganz neu aufbauen. 

- jetzt entfernen Sie diese nacheinander, wenn nötig in mehreren Schritten von oben. Am Ende sollten zwischen 40cm und 1-2 m (je nach Höhe) über der Erde stehenbleiben. Sie sollten dabei stets das Gesamtbild im Auge haben, das bedeutet dass sehr wahrscheinlich nicht alle dieser Leittrriebe auf die gleiche Höhe eingekürzt werden. Meist bleibt in der Mitte etwas mehr stehen, eher seitlich wachsende werden auch weiter herunter genommen. Je nach Grad der Verkahlung können auch einzelne Seitentriebe die aus dem Haupttrieb hervorgegangen sind stehen bleiben. Diese kürzen Sie auch nach ästhetischen Gesichtspunkten ein. 

Das war es eigentlich auch schon ... 

Die etwas entschärfte Version des Verjüngungsschnitts ist im Rahmen des Formschnitts regelmäßig alle 3-4 Jahre einen der Leittriebe herauszunehmen und so ständig für frischen Zuwachs aus der Basis sorgen. Wer einmal eine gut etablierte, verkahlte Kletterrose radikal verjüngen musste wird dieses Vorgehen mit Sicherheit bevorzugen.

Nachdem Sie ihrer Kletterrose durch diesen sehr radikalen Schnitt allerdings stark zugesetzt haben ist noch etwas Nachsorge ratsam:

- bei sehr sehr dicken Trieben kann die Schnittfläche mit Baumwachs versiegelt werden - vor allem wenn dort größere Mengen Pflanzensaft austreten

- wenn Sie im Herbst oder Winter geschnitten haben kann es Sinn machen wesentlich stärker/höher anzuhäufeln 

- die Rose wird beim folgendem Austrieb mehr Kraft und Ressourcen benötigen, sorgen Sie durch die Gabe von organischem Rosendünger, vielleicht auch in Kombination mit einem Bodenaktivator dafür dass sie gut versorgt ist. 
(wenn Sie im Frühjahr schneiden kann bereits im Herbst davor entsprechend vorgesorgt werden ...)

- zu guter letzt sollten Sie direkt nach dem Schnitt ausgiebig wässern

Wir wünschen gutes Gelingen, den erforderlichen Mut und freuen uns über Ihre Rüchmeldung - vielleicht ja im Garten- und Rosenforum.

Ganz besonders würden wir uns über Bilder zur Illustration dieser Schnittanleitung per E-Mail freuen.


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