Die Rosenklassen
die schier unendliche Zahl Gartenrosen lässt sich in übersichtlichere Rosenarten/Klassen einteilen
Die große Famillie der Rosen (bot. Rosa) teilt sich in unterschiedliche Klassen. Diese sind nicht mit botanische Arten/Rosenarten zu verwechseln die einer biol. Taxonomie folgen.
Für Rosen gibt es keine vorgeschriebene Klassifizierung, die hier aufgezeigte Einteilungen sind aber weit verbreitet.
Ein Ansatz besteht darin in erster Instanz zwischen Wildrosen und Gartenrosen zu unterscheiden. Die Wildrosen bedürfen hier keiner weiteren Einteilung, bei den Gartenrosen wird wie folgt unterschieden:
Die Alten Rosen
(optional unterteilt nach ihrem Ursprung)
=> ausführliche Übersicht über die Historischen Rosen
(repräsentative Bilder der verschiedenen Rosenarten)
Moderne Rosenarten
Bei den modernen Rosen ist die Einteilung nach dieser Systematik sehr unscharf, sind die meisten doch das Ergebniss intensiver Züchtungsarbeit, oft über mehrere Rosenklassen hinweg. Nicht selten kann eine Rosensorte in mehr als einer Klasse richtig eingeteilt sein.
Manche der Klassen sind auch eine Untermenge einer übergeordneten, so gehören beispielsweise alle Rambler zu den Kletterrosen, Polyantharosen sind die ältere Bezeichnung für Floribundas und ähnliches.
- Teehybriden / Edelrosen
- Polyantharosen
- Floribundarosen
- Bodendeckerrosen / Kleinstrauchrosen
- Moschata-Hybriden / Moschusrosen
- Kartoffel-Rose (Rugosa-Hybriden)
- Kletterrosen
- Ramblerrosen
Die daraus resultierende Unsicherheit in welche Rosenklasse nun eine bestimmte Sorte gehört, und vor allem auch die Frage wo wohl eine passende Rose für den eigenen Garten gefunden werden kann hat eine weitere Klassifizierung hervorgebracht.
Rosenklassen: nach Wuchsform und Verwendung
Unabhängig von der Zugehörigkeit einer botanschen Art ist der Wuchs oft das entscheidende Kriterium. Diese Art die Rosenklassen aufzubauen ist sehr praxisorientiert. Die Herkunft und andere botanische Apsekte bleiben außen vor.
Sie eignet sich vor allem für Verkaufsflächen und Kataloge. Kunden mit einer bestimmten Problemstellung finden sich schnell zurecht, größere Gruppen können zusätzlich nach Farbe oder Wuchshöhe (z.B: niedere/mittlere/große Sträucher) unterteilt werden.
- Edelrosen
60-100 cm mit hoch aufgebauten, einzelnen Blüten - Beetrosen
60 -100 cm mit Blüten in Büscheln - Kleinstrauch Rosen
50 - 120 cm Blüten einzeln oder in Dolden - Strauchrosen / Parkrosen
120 - 250 cm nicht kletternd - Kletterrosen mit Ramblern
bis 10 m und mehr
Kletterrosen mit weniger einzelnen, größeren Blüten und in Dolden und starren Trieben, bis ca. 5 m
Rambler mit (zumeist) vielen kleinen, einfachen oder leicht gefüllten Blüten in Büscheln und weichen Trieben, bis 10 m und mehr - Bodendecker Rosen für flächige Pflanzungen, unterschiedliche Blütenformen und Wuchseigenschaften
- Zwerg Rose / Patio Rosen / Miniaturrosen
30 - 50 cm
(in den Listen finden Sie auch Bilder mit Sorten der jeweiligen Art)
Auch wenn weniger Zweifel bleiben ist nach dieser Systematik eine klare Einteilung nicht immer möglich. Manche Rosensorten können je nach Klima, Standort und Pflege / Schnitt sowohl in die eine als auch andere Rosenklasse fallen.
Einteilung der Rosenarten nach Züchter
Eine gar nicht so neue, alternative bzw. oft zusätzlich verwendete Art Rosen einzuteilen ist auch die nach dem Züchter. So war bereits sehr früh die Bezeichnung 'Pernetiana' gängig. Neuere Beispiele sind die Rosen von David Austin oder auch die Delbard-Rosen.