Clematis düngen
wann, mit welchem Dünger und wie oft man Waldreben düngt
Damit sie jedes jahr auf's neue kräftige Triebe und ihre wunderschönen Blüten ausbilden muss man alle Clematis - Arten regelmäßig düngen. Der beste Zeitpunkt hierfür ist vor oder während dem Austrieb - also in den meisten Fällen mit der Pflege im Frühjahr / dem Rückschnitt.
Als Dünger für diese beliebten Kletterpflanzen eignet sich jeder organische Gartendünger, aber auch guter Rosendünger sorgt für die nötige Nährstoffversorgung. Wie bei allen Pflanzen im Garten gilt es ein intaktes Bodenleben zu erhalten oder aufzubauen und die Nährstoffe indirekt über dieses beritzustellen. Teure Spezialdünger unterscheiden sich nur minimal in der NPK-Zusammensetzung und liefern meist keine sichbar besseren Ergebnisse als eine Kombination aus organischem Volldünger, Bodenaktivator und Hornspänen.
Clematis düngen: der richtige Zeitpunkt
Die üppg wachssenden Waldreben sollten im Frühajhr, mit beginnendem Austrieb gedüngt werden. Spät- und lange blühende Clematis sowie mehrmals blühende, großblumige Hybriden profitieren von einer zweiten Dünger-Gabe im Juni. So hat die Pflanze genug Kraft auch ein zweites mal mit ihren großen, farbenfrohen Blüten zu begesitern. Alternativ kann auch bei der Fürhjahrsdüngung mit Hornspänen weiterer Stickstoff feingelagert werden der für die Pflanzen dann etwas später verfpgbar ist. Diese Kombination kommt einem Langzeitdünger sehr nahe.
Clematis düngen: organisch oder mineralisch
Wir empfehlen für Waldreben guten, organische Dünger der neben der Nährstoffversorgung auch den Boden nachhalttig verbessert. Mineralischer Kunstdünger wirkt zwar schneller, die Düngung erfolgt dabei allerdings direkt und schädigt das Bodenleben - das eigentlich dafür zuständig wäre - nachhaltig. Mit einem mineralischem Dünger kann es auch pasieren dass man die Clematis überdüngt, eine Verwendung über mehrere Jahre kann den Boden nachhaltig versalzen. Bei schlechtem Boden kann im Herbst und Frühjahr auch Bodenaktivator verwendet werden. Wenn aus praktischen Gründen nur ein Flüssigdünger in Frage kommt wählen Sie bitte auch hier ein organisches Düngerkonzentrat das in Wasser gelöst gegeben weden kann.
Cannot find block '__global__'Tip: achten Sie bei der Zusammensetzung Ihres Clematis-Düngers auf eine natürliche Phosphatquelle. Zugesetztes (weicherdiges) Rohphosphat im Dünger ist nicht nur Unfug sondern auch ökologisch höchst bedenklich. Dieser in Nordafrika ofr unter fraglichen Bedigungen abgebaute, endliche Rohstoff ist ab einem pH-Wert von 6.8 kaum mehr für die Pflanzen verfügbar und zudem nicht selten mit Cadmium und Uran verunreinigt. (lesen Sie hierzu auch gerne: Phosphordünger für den Biogemüsebau: recyceln statt abbauen )
Insbesondere hübsch verpackte, als besonders nachhaltig angepriesene BIO-Produkte entpuppen sich hier bei genauerem Hinsehen nicht nur als als teure sondern auch alles andere als nachhaltige Mogelpackung.
Clematis düngen: für Wildarten den pH-Wert mit Kalk regulieren
Wie die Bezeichnung Waldreben schon sagt bevorzugen Clemtais eine wald-ähnliche Bodenbeschaffenheit. Neben einem gutem Wasserabfluss betrifft dies vor allem den pH-Wert der im leicht saurem Bereich zwischen 5,5 und 6,5 liegen sollte.
Vor allem die früh blühenden Wildarten aus der Alpina/Atragene-Gruppe und Clematis Montana danken daher eine Regulierung durch Algenkalk oder Gesteinsmehl. Nicht zu hoch sollte der pH-Wert allerdings für die italienischen und Texas-Waldreben sein, was sich gut damit deckt dass diese sehr gerne mit Rosen kombieniert stehen.
Clematis düngen: Waldreben im Kübel mit Nährstoffen versorgen
Für eine im Kübel gepflanzte Clematis sollte vor allem während der Wachstums- und Blütezeit die Nährstoffzufuhr sichergestellt sein. Zum einem sollte vorhersehend gedüngt werden, bei ogranischem Dünger kann die Gabe bereits im Herbst für den Austrieb im Frühjahr erfolgen. Schneller wirkender mineralischer Dünger wird im spätem Frühjahr vor Beginn der Wachstumgsphase eingebracht. Die Angaben zur Dosierung sollten sie beachten, damit ist schnell einmal überdüngt - nur einer der Gründe warum wir eine organische Düngung empfehlen.
Neben einer direkten Düngung können genauso wie im Garten auch in einem Kübel auch Bodenverbesserer eingebracht werden. Der Bodenaktivator fördert das Bodenleben - und damit die natürliche Bildung von Nährstoffen. Diese wichtigen natürlichen Nährstoffe werden von Pflanzen wesentlich besser aufgenommen und verarbeitet als über mineralische Kunstdünger eingenrachte - und erhöhen nebenbei auch das Wasserhaltevermögen des Bodens.