Wie alle anderen Pflanzen wird auch die Rose
von einer Reihe Schädlingen, die ihr an
den Pelz wollen, heimgesucht.
Wir haben die wichtigsten zusammengetragen und jeweils eine
konventionelle Art der Bekämpfung zusammen mit einer
giftfreien Alternative aufgelistet:
| Schädling/Erkennung |
Mittel |
Alternative |
| Blattläuse:
Ein starker Befall kann eine Abfallen der Blätter
und Knospen zur Folge haben. Grund
ist die blockierte Nährstoffzufuhr
durch die Läuse. Läuse treten 2x
im Jahr auf, anfangs aus überwinternden und später
angeflogenen. |
Diverse im Handel erhältliche Mittel |
Abstreifen der befallenen Pflanzenteile; natürliche Feinde
wie Vögel und (Marien)Käfer |
| Raupen: Symptom sind Löcher
in den Blättern bzw. komplett abgefressene Blätter
und angefressene Stiele. |
Diverse im Handel erhältliche Mittel |
Abstreifen der Raupen von Hand; natürliche Feinde: Vögel |
| Blattrollwespe:
Symptom sind zusammengerollte, trockene Blätter. Der
Schädling spritzt ein Gift in den
Stiel. In ca. jedem 10. Blatt legt die Wespe ein Ei. |
Diverse Mittel im Handel |
Blätter vorerst am Strauch lassen, aber
unter Beobachtung halten. Zeigen sich Anzeichen dass
die Larven schlüpfen (Löcher, angefressene
Stellen am Blatt) entfernen Sie die Blätter und vernichten
sie. |
| Rosentriebbohrer: Die Made
des Schädlings, die im Trieb wächst, bohrt sich ihren
Weg richtung Triebansatz. Das Resultat ist an einer
abfallenden Triebspitze samt Knospe. Der Nährstofftransport
des befallenen Triebes funktioniert nichtmehr, da sich
die Made vom Mark des Triebs ernährt. |
Im Handel erhältliche Mittel im Herbst vorsorglich aufbringen |
Entfernen des befallenen Triebs bis zu den
letzten, intakten Blättern. Auffinden und entfernen
der Raupe. |
| Rosenkäfer: Goldener Käfer
der junge Knospen auf seinem Speisezettel hat |
Im Handel erhältliche Mittel |
Einsammeln und Vernichten der Käfer |
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