Rosen gehören zu den Pflanzen die ihre
ganze Pracht nur entfalten wenn Sie über alle wichtigen
Nährstoffe verfügen können.
Um das zu erreichen
gilt es die Wahl zu treffen mit hochkonzentriertem Kunstdünger
oder organisch-mineralischen Mischungen
vorzugehen.
Kunstdünger bringen zwar kurzfristig
und anfangs zuverlässig den gewünschten Erfolg, haben aber
den unangenehmen Nebeneffekt dass die Triebe aufgrund des
schnellen Wachstums nicht vollkommen ausreifen und somit
anfälliger für Krankheiten sind.
Organisch-Mineralische
Verbindungen bestehen aus einer Mischung aus verschiedenem,
abgelagertem Mist, tierischen Fetten, Knochenmehl und anderen
Beigaben.
Fertige Prudukte wie "Or Brun" sollte man wie
angegeben anwenden um der Gefahr einer Überdüngung zu begegnen.
Eine Düngung sollte auf jeden Fall im Frühjahr
noch vor dem ersten Austrieb erfolgen.
So hat die Pflanze
die Möglichkeit bei der Wurzelbildung und
der anschließenden Wachstumsperiode auf
diese Nährstoffe zuzugreifen.
Diesen Zeitpunkt
erkennt man am ersten Öfnnen der Augen an den vorjährigen
Trieben.
Nach der Wachstumsperiode wird die Rose
anfangen zu Blühen, was wiederum einen
erheblichen Bedarf an Nährstoffen mit sich
bringt.
Somit ist es nach der ersten Blüte
an der Zeit die Pflanze mit genügend Nahrung
für die folgende Blütephase zu versorgen.
Blüht die Pflanze ein drittes oder gar
viertes Mal wird sollte nach jeder Blütephase etwas gedüngt
werden.
(Einmalblühende Rosen werden nach
der Frühjahrsblüte und im August gedüngt)
Bei Sorten, die bis in den Winter blühen
kann man die Blütedüngung ab anfang Oktober aussetzen.
Bei den Mengen halten Sie sich bitte an die Angaben auf Ihrem
Dünger.
Wenn Sie mit selbsgemischtem organischem
Material düngen (verschiedene Vorschläge folgen auf dieser
Webseite ...) müssen Sie die richtige Dosierung
wohl selbst herausfinden, aber keine Angst, organisches
Material führt bei Überdosierung nicht
zu einer Bodenverschlechterung sondern wird von Mikroben
zersetzt.
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