Karin Beiträge: 929 Registriert: Juni 2005 Ort: Bad Essen
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Hallo ihr Rosenliebhaber,
gerade bin ich in meinen Garten und wollte mal nach meiner Nostalgie sehen, die nach dem ersten Wildverbiss im Frühjahr so toll ausgetrieben hat und soooo viele schöne neue Knospen hatte. Nun das Elend...alles ist hin
Sie ist fast leer, kaum noch Knospen.
Wie kann ich sie denn nur schützen, gibt es da Tips?
Das geht doch so nicht weiter!!!
Sie ist so toll gewachsen nach diesem unfreiwilligen Rosenschnitt der Rehe. Ach mann, das ist so schade!!!
GGLG
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Antoine de Saint-Exupéry
René Wizard of rOZes Beiträge: 1533 Registriert: Juni 2005 Ort: Münster Klimazone 7b
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naja viel kannst nicht machen...
aber als erstes würde ich mich mal um einen Zaun oder höheren Zaun bemühen...muss ja nicht Maschendraht sein aber irgendwas das Schutz bietet ....ne Hecke aus Tuja oder eine stachelige Wildrosenhecke ..dann können sie die statt dessen knabbern
oder Stacheldrahtrosen ...da geht kein Viechzeuch durch oder dran hab ich mir sagen lassen .
Hast du schon mal daran gedacht Holzelemente zu nehmen? da gibts welche mit Gitter, die sind nicht so massiv und man kann durchschauen ..auch schön zu beranken.
Und wie siehts mit nem Hundezwinger aus? ein Hund dürfte die doch abschrecken wenn der in der Nähe ist.
Ich wohn ja auch auf dem Land aber die Rehe trauen sich nicht hierher. Hund haben wir nicht aber rundherum sind Pferdekoppeln mit einfachen Holzzäunen...scheint als Abwehr schon zu reichen.
[Aktualisiert am: Mo, 25 Juli 2005 10:39]herzliche Grüße aus Münster
René
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Eine Maschine kann 100 gewöhnliche Menschen ersetzen...aber niemals auch nur einen Aussergewöhnlichen
Karin Beiträge: 929 Registriert: Juni 2005 Ort: Bad Essen
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Ganz lieben Dank!!!
Ich glaub ich habs
Auf die schnelle werde ich mal eine nette Vogelscheuche bauen, muß ja nicht zu groß sein!
Das muß doch vielleicht erstmal helfen, es sei denn die süßen Rehlein haben vor nix mehr Angst
Ich geh gleich mal raus und schneide die arme Rose zurecht, so kann das ja nicht bleiben.
Sie ist immer das Opfer weil sie genau am Feldrand steht...hach, das ist aber auch zu dumm!
GGLG
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Antoine de Saint-Exupéry
René Wizard of rOZes Beiträge: 1533 Registriert: Juni 2005 Ort: Münster Klimazone 7b
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also wenn schon vogelscheuche dann bitte mit getragenen Sachen anziehen ...bei Rehen wirkt glaube ich eher der Menschengeruch als das Aussehen.herzliche Grüße aus Münster
René
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Karin Beiträge: 929 Registriert: Juni 2005 Ort: Bad Essen
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Hallo
Ja das hatte ich auch vor, dann trage ich halt die Sachen vorher und dann frisch ans Werk...mal sehen, die nehmen eh immer den selben Weg und da kommt sie dann hin!
Ich hoffe das hilft, ansonsten muß ich mir echt was einfallen lassen!!!
GGLG
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Antoine de Saint-Exupéry
Hallo, liebe Flocke,
eben habe ich erst diese Seiten entdeckt u. auch deinen Beitrag. Mir geht es ähnlich. unser Grundstück schein ein Reh-Paradies zu sein. Fast jeden Tag bekommen wir Besuch von diesen netten Tierchen, was allerdings meinen Rosen auch nicht bekommt. Habe nun von meiner Frisörin den Tipp bekommen, abgeschnittene Haare, die sie mir zur Verfügung stellen will, auszulegen. Soll helfen!!! - Ähnliches Patent wie die "getragenen Kleider". Versuch's einfach mal.
Gruß
ro - ma
ist ärgerlich, versteh ich auch wenn ich eine von Kindes Beinen an begeisterte Jägerin bin. Zur Erklärung sei nur angemerkt, dass in unserer komplett ausgeräumten Flur die Rehe, die ausgesprochene "Feinschmecker" sind und nicht wie etwa Rotwild sich von Rauhfutter ernähren können, weit und breit nichts mehr finden. Die Ricke(n), die Dich heimsuchen, führen übrigens zur Zeit meist zwei Kitze, die sie durchbringen müssen. Dies nur als Einleitung und um ein wenig Verständnis zu wecken.
Hunde als Abwehr halte ich für nicht gerade tauglich. Erstens gehören sie keinesfalls in den Zwinger (höchstens mal für 2-3 Stunden, wenn es wirklich nicht anders geht). Das sind soziale Tiere, die auf "ihre" Familie und das Dabeisein angewiesen sind. Ich kenn genug durchgeknallte Köter von den "alten Herrenjägern", die vom Alleinsein und Dasein als "Gebrauchsgegenstand" völlig irre wurden. Schade für die Tiere, - ein mieses Zeugnis für die Halter. Hund nur dann, wenn frau/man wirklich ein Leben mit Vierbeinern führen will.
Weiter sei angemerkt, dass Rehe ausgesprochen gute Beobachter sind. Ansonsten kämen sie auch im Winter nicht zur Fütterung, wo es durch die Beschickung mit Futter ja permanent nach Menschen und Hunden "riecht". Die lernen ganz schön schnell, dass Landmaschinen, Bauern und selbst die Jäger mit ihren Hunden nicht eine permanente Gefahr darstellen. Das mit den Haaren ist also zweifelhaft und wenn geschwächte Stücke und Kitze sowas aufnehmen, dann ...
Am ehesten schreckst Du Rehe durch ätherische Öle ab, die bestenfalls noch mit solchen Substanzen vermischt sind, die ihnen beim "Feinschmecken" im Äser unangenehm sind, z.B. also klebrig sind. So etwas gibt es im Versandhandel. Am besten setzt Du Dich einmal mit dem Beständer, der das Revier in welchem sich Euer Garten als "befriedeter Bezirk" befindet, in Verbindung. Wer das ist, erfährst Du über die Jagdgenossenschaft (die gesetzliche Körperschaft aller Grundstückseigentümer, die über jagdbare Flächen verfügen). Wenn Du da auch niemanden kennst, wende Dich bei Eurer Gemeinde an die "Untere Jagedbehörde" - gehört zum Ordnungsamt-. Die können Dir auch Namen und Adresse des Pächters nennen. So kannst Du mit ihm oder ihr absprechen, wie am besten vorgegangen wird und wenn es sich nicht um ein "Oberar...l.." handelt, wird er Dir wahrscheinlich das Bestreichmittel (für Rosen und Obstgehölze völlig unschädlich) "schenken". Vielleicht liegt ihr ja auch in einem staatlichen Jagdbezirk. Dann wird Dir mit noch höherer Wahrscheinlichkeit kostenlos geholfen.
Karin Beiträge: 929 Registriert: Juni 2005 Ort: Bad Essen
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Hallo Loli,
ganz lieben Dank!!! Den letzteren Tip nehme ich gerne an
Das andere unterstütze ich mal mit...jawoll!!!
Ich habe meinen Schäferhund damals aus dem Zwinger geholt, die süße war total verstört und ich hatte Mühe diesen Hund Familientauglich zu machen. Nun ist sie nicht mehr bei mir und das ist auch gut so, Zeit sollte man schon für so ein Tier haben.
Ganz lieber Gruß
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Antoine de Saint-Exupéry
Karin Beiträge: 929 Registriert: Juni 2005 Ort: Bad Essen
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Hallo Loli,
nun wir es wirklich Zeit hier...sie sind so sehr auf den Geschmack gekommen das sie sich durch den ganzen Garten getummelt haben und mir nur noch die Rosen gelassen haben die im Kübel stehen und im Garteneingang
Alles andere ist weg!
Ganz schön mutig!!!
Na dann muß ich nun echt ganz schnell was machen...obwohl, die zweite Blüte ist nun eh hin *schauder*
GGLG
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Antoine de Saint-Exupéry
da wär ich auch zwischen Wut und Trauer. Tut mir so leid für Dich!
Habt Ihr eine Außenbeleuchtung im Garten? Du hast vielleicht schon mal gesehen, dass auf Straßen, die durch Waldstücke führen, an den Seiten Alustreifen auf kleinen Stöckchen befestigt sind, die sich im Wind oder auch nur bei lauem Lüftchen hin und her bewegen und das Licht der Autoscheinwerfer einfangen. An solchen Stellen soll den Rehen Angst eingejagt werden, damit sie nicht die Straße queren und vom Auto erfaßt werden. Gut für die Autos und deren Insassen.
Vielleicht versuchst Du es mal mit Reisigstöckchen und Haushaltsalufolie. Funktioniert aber nur, wenn irgendwo Lichtquelle(n) ist/sind.
Ich drück Dir jedenfalls die Daumen und kann diese "Deine" Rehe nun gar nicht mehr leiden.
Sabine Beiträge: 14408 Registriert: Juli 2005 Ort: Köln-Bonn
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Hallo,
zum Thema Licht:
diese "Reflektoren" verhindern, dass den Rehen das Licht der Schweinwerfer wie "Tunnel" auftun läßt, in die sie irgendwann hinein laufen MÜSSEN (sozusagen eine Art "Haluzination" ...) Ein Reh am Straßenrand rennt IMMER irgendwann direkt in das Licht ... (auch "Hirsche" etc). Deswegen soll man immer das Licht abblenden, wenn man ein Reh sehr nah am Straßenrand sieht. (Wildwechsel ist natürlich auch tagsüber ein Straßen-Problem ...) Die Reflektoren streuen das Licht, und so sieht das Reh eben keinen "Tunnel" mehr ....
Ich befürchte, die Tiere gewöhnen sich an solche Lichtspender, wenn sie regelmäßig ohne weitere Effekte auf ihren Routen liegen, sie lernen schnell, wenn ihnen nichts passiert und fürchten sich eigentlich mehr vor dem Tageslicht .... Aber wer weiß, probieren geht über studieren....
Zum Thema Geruch
Ich denke, Menschengeruch möge sie nicht, weswegen man empfiehlt, Menschenhaare oder Hundehaare in Büscheln in die Rosen zu hängen (eine Kollegin hat Hundehaare unter der Motorhaube --- gegen den Marder, angeblich hat sie seitdem keine Probleme mehr.)
Eventuell im Handel erhältliche Mittel (Wildverbiss-Schutzspray) nutzen, (habe ich erfolgreich gegen Hasen (Kaninchen) angewandt, die mir meine Blümchen abknabberten) oder Schwämme getränkt mit Arbin (leider gesundheitsschädlich) oder Kornitol.
Dr. Stähler Wildabweiser Arbin
"Wirkstoffe:
natürliche Fette und Öle
Gefahrensymbol: Xn (gesundheitsschädlich)
Mit Arbin lässt sich eine über 6-8 Wochen anhaltende vergrämende Atmosphäre gegen Wildverbiss durch Rot- und Rehwild, Hasen und Kaninchen im Obst-, Gemüse- und Zierpflanzengarten erzeugen.
Einsatz: Zu schützende Fläche im Abstand von 5-6 m mit Stöckchen abriegeln, an denen mit
Arbin getränkte Lappen oder Schwämme befestigt werden.
Bei Bedarf Lappen nachtränken. Die Ausbringung mit dem Dosierglöckchen ermöglicht eine Unterbrechung der Geruchsabgabe, wenn der Verbissschutz nicht unmittelbar nötig ist, z.B. bei Aufenthalt auf der Terrasse oder beim Auswechseln eines Grabstraußes.
Wildverwitterungsmittel zum Schutz vor Rehwild, Schwarzwild und Niederwild. Kornitol "Rot" ist auf natürlicher Basis aufgebaut und daher biologisch abbaubar. Kornitol "Rot" kann ganzjährig eingesetzt werden.
Angeblich funktionieren auch Urin und Buttermilch, welche vielleicht preiswertere Alternativen sind, aber zumindest bei Urin stelle ich mir das Sammeln etwas mühsam vor
Oder einen hohen Zaun aus Berberitze züchten
Ich finde Rehe ja schön, aber es gibt einfach zuuuu viele, also, eine andere Alternative: ich kenne da leckere Rezepte
Viel Glück
Sabine "Was ist ein Name? Was uns Rose heißt,
Wie es auch hieße, würde lieblich duften"
das hast Du supertoll erklärt mit den Reflektoren. Tatsächlich verschrecken sie aber auch, weil beweglich, ziehende Rehe. Darum haben die früher häufige verwendeten Katzenaugen ja auch fast nichst gebracht. Wir hatten bei uns im Revier mal nur zu Beobachtungszwecken zwei Ansitzleitern in die Nähe der Bundesstraße gestellt und Jungjäger systematisch nachschauen lassen.
Am sichersten sind auf jeden Fall die Vergrämungsmittel, die wir den betroffenen Gartenbesitzern meist "spendieren".
Das mit den zuuuu vielen Rehen gilt nur vor dem Hintergrund, dass das Rehwild auf unseren Agrarfabrikflächen schlicht nichts mehr findet.
René Wizard of rOZes Beiträge: 1533 Registriert: Juni 2005 Ort: Münster Klimazone 7b
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Probier dochmal die "köstlichen Rezepte "aus
scheint mir ein wirksamer Schutz gegen Rehe zu sein
mir ist mein Bestand mal durch Wühlmäuse dezimiert worden...da bin ich zur Furie geworden....nur gegessen haben wir die nicht herzliche Grüße aus Münster
René
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Karin Beiträge: 929 Registriert: Juni 2005 Ort: Bad Essen
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Hallo Sabine,
danke für deine Mühe
Ich werde mal wegen den Mittelchen schaun, allerdings werde ich die nur einstetzen können wenn sie nicht gesundheitsschädlich sind...meine Kinder toben im Garten, da waäre das zu riskant.
Na ich werde schon sehen...ich hab jedenfalls eine stink Wut und mag heute garnicht schaun ob schon wieder was fehlt und wie weit sie sich in den Garten weiter vorwagen.
Eine Zeit lang hatte ich Alusteifen stehen, die hat der Wind dann zerfetzt und ich habe sie nicht erneuert *selberaufdiefingerhau*
An Bewegungsmelder hab ich auch schon gedacht!
Ach ja, die Rezepte sind wohl auch ne gute Lösung
GGLG
flocke35 Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.
Antoine de Saint-Exupéry